Castell Berges Blog - CastellBerges

Castell Berges Titelgraphik
Direkt zum Seiteninhalt

Wanderung 'Darum Europa' mit pfälzischen Landräten und Oberbürgermeistern am 18. Mai

CastellBerges
Veröffentlicht von in Politik · 21 April 2019
Tags: elsassdeutschlandgeschichte
Grenzdebil Grenzen zu überschreiten zeigt, dass die Blockparteien in der Tradition von NSDAP und SED stehen.
Grenzen braucht das Land!

Die offiziellen Teilnehmer haben wahrscheinlich zur Eröffnung des Stauferjahrs die Claquere gegeben und kaum einer hat die Rolle der Burg Trifels als Geiselhandelsort, die Anmietung von Söldnern für die Eroberung Siziliens (größer als die Insel) und die machtvolle Etablierung der Herrschaft Barbarossas verstanden.

Allein das Programm der Wanderung zeigt die übliche Verkürzung auf die bösen Deutschen, die heute für Selbstbehauptung Nazi genannt werden.

Auch wenn jetzt nicht aus dem Kopf die Untaten der Franzosen zu datieren sind, so muss man sich, auch vor dem Hintergrund des Brandes von Notre Dame, klar machen, wie die Franzosen Land raubten über Jahrhunderte.

Im 100-jährigen Krieg (s.a. Jeanne D'Arc) wurden die Briten geschlagen, Aquitanien wurde erobert, die Bretagne unterworfen, ein grosser Teil von Flandern (Heute Pas de Nord/Calais ... mit den Sch'ties) angeschlossen, die Bourgogne, Elsass-Lothringen, zeitweise auch Teile der Pfalz (bis zum Wiener Kongress) besetzt. (Die Eroberung Algeriens kann man noch aus der Bekämpfung des Piratenunwesens und Sklavenhandel erklären, aber der sonstige Kolonialismus war sicher keine Hilfsmission. Wie auch gegen Ghadaffi dies nicht altruistisch war.)

Der Elsass war und ist wieder in einer ähnlichen Situation wie es die Donezk-Region nach einer Besetzung durch Poroshenko-Truppen wäre. Die Befreiung unter Bismarck war nicht agressiver als die Okkupation durch Paris, die ja erst die Brückenposition des Elsass zerstört hat. Die Sprachpolitik nach dem ersten Weltkrieg war auch nicht multikulturell. (Gilt natürlich auch für Italien in Südtirol oder die U.S.A. in Bezug auf Deutsch und Französisch ... oder ...) Und vielleicht würden Elsässer Mittelbaden statt Le Pen (der Erinnerung nach die besten Ergebnisse im Norden und im Elsass) wählen, weil es eben Grenzen gibt.

Der 30-jährige Krieg hat Deutschland verheert und im Vergleich dazu war der Preussisch-Österreichische Krieg geradezu zivilisiert. Der 3. Kreuzzug ins Baltikum würde mehr Recherche benötigen.

Der Aussatz unter Ludwig dem XIV. und Napoleons Machtausdehnung werden als so eine Art von Nachbarschaftsbesuch hingestellt, während die Anführer der Freiheitskriege jetzt aus dem Strassenbild getilgt werden sollen. Betrieben von Leuten, die jeden kurdischen Terroristen auf ein Denkmal heben würden.

Die Planung für den ersten Weltkrieg erfolgte in Großbritannien wohl seit ca. 1890, was auch den Krieg gegen die Osmanen einschließt. Die Finanzierung lag in U.S.-Händen. Hitler stand in 'Lohn und Brot' der US-/Deutschen Industrie und selbst der 'Überfall auf Polen' war weniger Überfall als der 'Überfall auf Jugoslawien'.

Wenn Macron Europa sagt, was sich auf die EU bezieht, und Frankreich meint, dann ist dies die gleiche Geisteshaltung wie schon Jahrhunderte vorher.

Wer von Grenzenlosigkeit schwärmt, hat keinen Respekt vor der und keine Zärtlichkeit für die Realität und träumt von einem totalitären System, wo man passend zum Prokrustes-Bett gemacht werden soll.

Dies ist EU. Der Geist gegen die Vielfalt behauptet der Geist der Vielfalt zu sein. Es ist der gleiche Geist, der Terrassen und Humus plattmacht, weil die Wichtigkeit von Grenzen negiert wird. Der Regenbogen entsteht nur durch die Aufspaltung des Lichtes. Darum funktioniert aufgesetzte Verständigung nicht. Die Eigenheiten müssen 'kämpfen'.

Vielfalt gibt es nur mit Grenzen.



Kein Kommentar

Ideen schaffen gebaute und gelebte Realität
Zurück zum Seiteninhalt