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Selbstmord, Therapie und Dolce Vita

CastellBerges
Veröffentlicht von in Kultur · 31 Januar 2019
Tags: therapiebadkochensexweinmänadenepikur
Die Geisterfahrer sitzen in der Verfassten Öffentlichkeit
Ölmassage, 'Im Wein baden' und Mänaden

Selbstmord wird generell als Suizid, als Mord durch sich selbst an sich selbst verstanden, aber ist in Wahrheit nur die Folge des Mordes am Selbst der durch die Gesellschaft oder vorauseilenden Gehorsam schon im Kleinkindalter verübt wird. Manchmal auch in vorherigen Generationen oder Reinkarnationen. Oder kulturell geprägt. (Nietzsche schrieb, dass nach Cato dem Älteren die Sitte des Küssens in der Familie eingeführt wurde, um zu kontrollieren ob die Frauen Wein getrunken hätten. Der Bacchus-Kult mit besoffenen Frauen, den Mänaden, wurde wohl vom römischen Verfassungsschutz zerschlagen. Heute brauchen Feministinnen und Genderistinnen keinen Wein mehr, weil sie schon so so abgedreht und selbstbesoffen sind. Aber der Verfassungsschutz bleibt untätig.)

Der Mord am Selbst kann übersetzt werden mit 'Anpassung unter Gewaltausübung und -androhung'.

Bei der Hunde- oder Pferdeerziehung kennt man diese Effekte, weil Tiere, die von Pflüsterern erzogen wurden nicht so durchgedreht (Da muss der Autor gerade an ein Doppelpony denken, auf das der Reitlehrer im Prügelwahn sich aufsetzte.) sind und nicht so schnell altern. (Der Vater des Autors war bei der Hundestaffel ... in den 30ern.) Dies ist wie bei 50+ Depression oder nicht.

Statt aber diese Evidenz anzunehmen, dreht die Verfasste Öffentlichkeit heute durch und die 'Hetzjagd' von Chemnitz, die in Wahrheit ein Nachsetzen gegenüber einem oder ... Agressor(en) war, ist auch ein gutes Beispiel. Neben unzähligen anderen.
Mit gefletschten Zähnen werden die Menschen bedroht von einer Psycho-Öffentlichkeit. Bis hin zu den selbsternannten Hütern des Rechts, deren Weltsicht wohl Bildern von Dalì ähnelt.

Man kann diesen Wahn auch bei Küchen und Bädern sehen, die als Inszenierungen und nicht als Orte von Funktion und Lust (bezogen auf Bäder und Küchen) geschaffen werden. Oder komplett bei Häusern, die nie das Eigentum ihrer Besitzer werden werden.

Aber eigentlich sind Bäder, Küchen, Schlafzimmer etc. ja Schutzräume ... wenn man die gesellschaftliche Repression draussen lassen kann. Leider sind die meisten Menschen so imprägniert mit Konditionierung ihres Verhaltens.

Und was man Therapie nennt, ist in der Regel Extrem-Konditionierung, weil die Probleme, die durch die gewaltsame frühkindliche Konditionierung verursacht wurden, als Schuld des Hilfesuchenden deklariert werden.
Darum redet der Autor auch immer von 'Notfallseelsaugern', weil in solchen Situationen braucht man keine Indoktrination, kein Gebrabbel. Eine Tantra-Massage wäre sicher gesünder.

Kochen als soziale Differenzierung ist krank. Aber auch Saufen ist Ausdruck von Gewalt gegen sich, die auf der sozialen Repression beruht. Dies wussten wohl schon die Epikureer, die für das eigene Mass standen. (Das war nicht bayrisch gemeint.) Und nicht so rausch- und wahrheitsfeindlich waren wie die 'DuDuDu!-Meckerer'

Dolce Vita ist der Mut Dinge mit sich zu tun, weil sie einem selbst gefallen.

Diese Fürsorge rettet einen vor dem gesellschaftlichen Wahnsinn. Und macht den Kopf frei, um sich zu wehren.



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